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Flachdichtungen

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Stanzteile oder wasserstrahlgeschnittene Dichtungen in vielen Ausführungen

Sie benötigen Flachdichtungen nach Maß und suchen daher einen Lieferanten oder Hersteller, der Ihnen ein breites Lieferprogramm bietet. Wie zum Beispiel Flachdichtungen als:

  • Zuschnitte
  • Streifen
  • Ringe
  • Unterlegscheiben
  • einzelne Flachdichtungen mit und ohne Selbstklebefolie
  • Schüttgut oder auf Band belassene Flachdichtungen

Bei KREMER spiegelt sich diese Vielfalt der Formen auch in der Materialauswahl wider. Wir liefern Ihnen Flachdichtungen aus allen gängigen Gummi-, Zellkautschuk- und Elastomertypen, wie etwa

sowie Schaumstoffen, Verbundstoffen, technischen Kunststoffen wie PA, PE oder POM. Je nach Werkstoff, Menge und Komplexität Ihrer Flachdichtung setzen wir individuell für den Bedarf angefertigte Komplettschnitt-, Scherschnitt-, Scharfschnitt oder Bandstahlschnitt-Werkzeuge ein oder fertigen sie per Wasserstrahl- bzw. Laserstrahl-Schneidetechnik an.

Ob kleine Mengen, große Serien, komplexe Geometrien, Standard-Flachdichtungen, per Wasserstrahl oder Laserstrahl geschnittene Dichtungen, Stanzteile – konfektioniert, gelocht, mit oder ohne Selbstklebefolie – von Ihrem Lieferanten erwarten Sie, dass dieser Ihnen die ideale Variante für Ihre Dichtungsanwendung fertigt. Wenden Sie sich daher an uns! Lassen Sie uns über Ihre Anforderungen sprechen und verlassen Sie sich auf das Know-how von KREMER als langjährig erfahrenen Lieferanten für Flachdichtungen und Dienstleister in der Dichtungstechnik!

Sie benötigen Flachdichtungen? Deshalb zu KREMER!

Drei gute Gründe, weshalb wir Ihr lösungsorientierter Lieferant sind:

Aufzählungszeichen 1

Individuelle Anpassung

Exakt auf Ihre Anwendung abgestimmte Flachdichtungen

Sie möchten, dass Ihr Lieferant für Flachdichtungen die Details und Ihre Anforderungen genau kennt und versteht. Aus unserer Erfahrung mit zahlreichen Kunden aus allen erdenklichen Branchen und Industrien greifen wir auf einen Wissensfundus zurück, von dem Sie profitieren. Nach einem Beratungsgespräch können wir Ihnen exakt die Flachdichtung bieten, die zu Ihrer Dichtungsanwendung passt.

So sind etwa gestanzte Flachdichtungen relativ einfach in der Herstellung, zeichnen sich durch geringe Werkzeugkosten aus und lassen sich dank unseres großen Bestands an Standardwerkstoffen schnell ausliefern. Sollen Ihre Flachdichtungen hingegen aus einem zelligen oder weichen Werkstoff bestehen, oder aber wenn materialabhängig ein mehr oder minder konkav ausfallendes Schnittbild aus funktionalen Gründen verhindert werden soll, sind wasserstrahlgeschnittene Flachdichtungen zu bevorzugen. Hierbei sind zudem auch kleine und präzise Bohrungen möglich.

Aufzählungszeichen 2

Schnelle Bearbeitung

Schnelle Bearbeitung Ihrer Anfrage und kurze Lieferzeiten

Neben unserem Know-how sind schnelle, transparente und aussagefähige Angebote unsere Stärke. Da bei den meisten unserer Kunden Zeitdruck eine Rolle bei der Beschaffung spielt, arbeiten unsere Fachberater effizient und flexibel an Ihrer Anfrage. Damit Ihre Produktions- und Lieferprozesse reibungslos weiterlaufen können, erstellen wir Ihnen in der Regel innerhalb von 24 Stunden ein Angebot für Ihre Flachdichtungen, nachdem Sie uns all Ihre Spezifikationen übermittelt oder persönlich mit uns gesprochen haben.

Viel Zeit sparen Sie auch dank unserer kurzen Lieferfristen. Wir streben bei allen Flachdichtungs-Aufträgen, nach Vorliegen aller relevanten Daten, eine kurzfristige Lieferzeit an.

Aufzählungszeichen 3

Hohe Qualität

Produktqualität, die Ihren Anforderungen gerecht wird

Know-how, Liefertreue und -schnelligkeit und höchste Produktqualität sind bei KREMER selbstverständlich. Wir sind nicht nur nach ISO 9001:2015 zertifiziert -wir wissen auch, dass wichtige Prozesse in Ihrem Unternehmen von der Zuverlässigkeit der eingesetzten Flachdichtungen abhängen. Weil wir seit mehr als 50 Jahren Kunden aus unzähligen Industrien und Branchen und sehr strengen Anforderungen an Flachdichtungen betreuen, machen wir bei KREMER keine Kompromisse bei der Qualität und setzen ausschließlich auf Zulieferer, die den hohen Ansprüchen unserer Kunden in jeglicher Hinsicht gerecht werden. Zudem achten wir ebenso darauf, dass Ihre Produkte stets unter Einhaltung ökologischer und ethischer Kriterien gefertigt werden.

Anfrage Flachdichtungen

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Weitere Informationen zu Flachdichtungen

Wissenswertes über die vielfältigen Dichtungselemente

Was sind Flachdichtungen?

Wie der Name bereits verrät, handelt es sich bei Flachdichtungen um flache Dichtelemente – oftmals in Form von Streifen, Ringen, Scheiben oder Rahmen. In mittleren bis Großserien handelt es sich in der Regel um gestanzte Dichtungen. Sie werden überwiegend in statischen Dichtungsanwendungen eingesetzt.

Woraus bestehen Flachdichtungen?

Die allgemeine Materialvielfalt von Flachdichtungen ist enorm groß. So gibt es beispielsweise Flachdichtungen aus Papier, Faser- und Verbundstoffen, Schaumstoffen, Graphit, technischen Kunststoffen oder auch Gummi. Wie bei allen anderen Dichtungen sollte nicht nur ein Blick auf die Auslegung geworfen werden, sondern auch auf die Materialauswahl – ansonsten drohen im konkreten Anwendungsfall Risse, Quellung, Versprödung und andere Schadensbilder an der Flachdichtung, und folglich ein Versagen der Dichtung. Hierbei spielen Einsatzfaktoren wie etwa die Druckverhältnisse, Temperatur oder die Medien, mit denen die Flachdichtung in Kontakt kommt, eine wichtige Rolle.

So eignen sich Flachdichtungen aus NBR beispielsweise gut für den Einsatz in einem Temperaturbereich von -20 bis +100 °C und bei Kontakt mit Mineralölen, Treibstoffen, pflanzlichen und tierischen Ölen, Silikonölen oder verdünnten Säuren und Laugen bei Raumtemperatur.

Soll die Flachdichtung hingegen mit Wasser, Glykolen und Bremsflüssigkeiten auf Glykolbasis, Säuren oder Laugen in Kontakt kommen können und zugleich eine sehr gute Witterungs- und Alterungsbeständigkeit mitbringen, ist EPDM der optimal gewählte Dichtungswerkstoff.

Dagegen ist FPM das richtige Material, wenn es um den Einsatz bei hohen Temperaturen, eine geringe Gasdurchlässigkeit, sehr gute Alterungs-, Witterungs-, Ozon- und Sauerstoffbeständigkeit oder den Kontakt mit Hydraulikflüssigkeiten, Kraftstoffen oder ätherischen Ölen geht. Kommt die Flachdichtung mit Kältemitteln in Berührung oder wird eine gute Flammwidrigkeit gefordert, empfiehlt sich CR (Chloropren-Kautschuk) als Dichtungswerkstoff.

Wie werden Flachdichtungen hergestellt?

Die üblichen Herstellungsverfahren für Flachdichtungen wären das Stanzen, Wasserstrahlschneiden, Plotter-Schneiden sowie das Laserschneiden. Bei der Wahl des Herstellungsverfahrens kommt es sowohl auf das Material, die Materialdicke aber auch auf die Menge der zu fertigenden Flachdichtungen an – es ist schließlich nicht zuletzt auch eine wirtschaftliche Frage. Bei kleinen Stückzahlen oder eiligem Bedarf können die Flachdichtungen beispielsweise auf einem Plotter oder per Wasserstrahlschneiden gefertigt werden. Bei Mittel- bis Großserien ist es hingegen sinnvoll, ein Werkzeug zu fertigen und die Flachdichtungen zu stanzen.

Gestanzte Dichtungen

Beim Stanzen von Flachdichtungen kommen scharfe Schneidewerkzeuge zum Einsatz. Dabei sind diese genauso geformt, wie die gewünschte Flachdichtung. Das Werkzeug wird mittels einer hydraulischen Presse mit großer Kraft auf das flache Grundmaterial gedrückt, wodurch die Flachdichtungen schließlich ihre Konturen erhalten. Besonders filigrane, deformationsanfällige Stanzteile können zum besseren Schutz vor Deformationen mit den Stanzresten belassen werden.

Indes ist für eine schnellere Montage von Flachdichtungen mit Selbstklebefolie das Kiss-Cut-Verfahren empfehlenswert. Der Vorteil dieses Stanzverfahrens ist die schnelle Weiterverarbeitung der Flachdichtungen, da die Stanzteile in exakt vorgegebenen Abständen frei von Stanzgittern, Innenausstichen und Resten auf Rolle geliefert werden können. Auf diese Weise lassen sich die gestanzten Flachdichtungen leicht manuell oder automatisiert vom Schutz- oder Trägerpapier entnehmen.

Plotter-Schneiden von Flachdichtungen

Das Schneiden via Plotter erfolgt mittels einer beweglichen Klinge, welche sich an einem CNC-gesteuerten Schwenkkopf befindet. Ein individuelles Werkzeug ist für das Plotten von Flachdichtungen daher nicht nötig. Mit dem Plotter-Zuschnitt sind im Vergleich zu anderen Schneidetechniken kleinere Schneidetoleranzen möglich, weshalb sich das Verfahren besonders für sehr dünne und weiche Materialien eignet. Auch hierbei ist ein sogenannter “Kiss Cut” möglich, wobei ausschließlich das Material zugeschnitten wird, ohne dass dabei die Träger- bzw. Schutzfolie verletzt wird.

Wasserstrahlschneiden von Flachdichtungen

Was die Herstellungsverfahren angeht, sind Weichheit und Dicke des Werkstoffs nicht unwesentlich, da die Schnittflächen der Flachdichtungen z. B. nach dem Stanzen mehr oder minder konkav ausfallen können. Soll dies aus funktionalen Gründen vermieden werden, ist das Wasserstrahlschneiden eine hochpräzise und flexiblere Alternative zum Stanzverfahren. Dieses Verfahren ist besonders präzise und erlaubt die Herstellung von Flachdichtungen mit besonders komplexen, filigranen Konturen, engsten Radien oder auch mit exakt rechtwinkligen Aussparungen. Wasserstrahlgeschnittene Dichtungen haben außerdem den Vorteil, dass Sie bereits bei der Fertigung mit besonders feinen Bohrungen versehen werden können.

Laserstrahlschneiden von Flachdichtungen

Das Laserschneiden von Flachdichtungen ist sowohl zur Prototypen-Herstellung als auch für die Umsetzung von Kleinserien geeignet. Ein besonderer Vorteil dieses Verfahrens ist seine Schnelligkeit sowie auch die Flexibilität: Über die Fokussierung sowie Veränderung der Lichtleistung sind ebenso Schnitte in unterschiedlichen Ebenen des Materials, wie z.B. Markierungen oder Gravuren, Kiss-Cut-Schnitte oder Schnitte mit komplettem Durchtrennen des Materials möglich.

Da beim Laserschneiden von Flachdichtungen keine Werkzeuge nötig sind, entfallen auch Investitionen in Werkzeugkosten. Es werden lediglich CAD-Daten im DXF- oder DWG-Format vom gewünschten Produkt benötigt. Auf Basis von CAD-Daten können Konturen zudem mit wenig Aufwand korrigiert werden, was insbesondere in Entwicklungsprozessen vorteilhaft ist.

Abhängig von der Homogenität des Materials bleibt das Schnittbild gleichbleibend hoch – eine Nachbearbeitung der Schnittkanten ist nicht erforderlich. Beim Laserschneiden lassen sich Teile realisieren, die:

  • eine geringe Materialdicke aufweisen
  • aus Materialien bestehen, welche als Rollenware oder in Form von einzelnen Bögen vorliegen
  • im Schneidbereich von ca. 300 mm x 300 mm herstellbar sind.

Die Anlieferformen der Flachdichtungen sind vielfältig und reichen von auf Band aufgereihten Teilen über Bögen bis hin zu markierten bzw. gravierten Teilen. Außerdem lassen sich auch Perforationen oder Biegelinien an den Stanzdichtungen realisieren.

In puncto Herstellbarkeit von laserstrahlgeschnittenen Teilen ist zu beachten, dass das Schnittergebnis von Materialbeschaffenheit, -dicke und -dichte abhängt – der Schnitt des Lasers erfolgt nämlich als Abbrand. Dadurch können je nach vorliegendem Material Spuren von Schmauch auf dem Fertigteil vorhanden sein. So sind einzelne Rohmaterialien wie zum Beispiel PTFE oder PVC nicht für das Laserstrahlschneiden geeignet, da beim Abbrand der Schnittkante giftige Stoffe oder Gase entstehen können oder, so wie bei metallischen Werkstoffen, deutlich höhere Energien des Lichtstrahls benötigt werden um einen Schnitt darin zu erzeugen.

Wo werden Flachdichtungen eingesetzt?

Das Anwendungsspektrum von Flachdichtungen ist sehr breit und reicht vom Anlagen- und Maschinenbau über die Chemie- und Lebensmittelindustrie bis hin zur Automobilindustrie oder den Rohrleitungsbau. In der Regel kommen Flachdichtungen jedoch als statische Dichtung zum Einsatz, nicht selten zwischen zwei Flanschen, in Pumpen, Motoren oder anderen Bereichen, in denen zwei Auflageflächen aufeinandertreffen. Dort gleichen sie die Unebenheiten einer Flanschverbindung aus und sorgen gleichzeitig für die nötige Dichtwirkung. Herrschen besonders hohe Anpressdrücke, werden oftmals Flachdichtungen mit entsprechend gestalteter Metalleinlage verwendet. Im Automobilbereich sind oftmals teil- oder vollummantelte Flachdichtungen zu finden, deren Kern durch eine Ummantelung aus beispielsweise PTFE oder Metall vor chemischen Einflüssen geschützt wird.

Wie funktionieren Flachdichtungen?

Flachdichtungen werden ausschließlich durch äußere Kräfte angepresst. Sie sind nicht druckaktiviert und passen sich somit nicht automatisch dem abzudichtenden Druck an. Deshalb muss bereits aus konstruktiver Sicht eine gleichmäßige Flächenpressung über die gesamte abzudichtende Fläche gewährleistet sein. Diese muss zu jeder Zeit lokal höher sein, als beispielsweise der anliegende Druck eines Fluids in der Anlage. Bei Unterschreiten dieser Mindestpressung – wenn auch nur an einer Stelle – versagt die Flachdichtung. Die Pressung erfolgt über die Flanschflächen, und das meist durch Schraubverbindungen. Sind die abzudichtenden Drücke geringer, sind auch Klemmverbindungen ausreichend.

Wie werden Flachdichtungen eingebaut?

Beim Einbau von Flachdichtungen in Flanschverbindungen sind zwei Varianten möglich: Die Anordnung im Krafthauptschluss oder im Kraftnebenschluss. Hierbei kommt es darauf an, welche Anforderungen an die Flanschverbindung gestellt werden. Im Krafthauptschluss wird die Verbindungskraft der Flansche durch die Dichtung hindurch übertragen. Deshalb muss zum einen bei der Auslegung der Flachdichtungen berücksichtigt werden, dass die aufgebrachte Dichtkraft über die gesamte Lebensdauer hinweg die geforderte Dichtheit realisiert wird. Zum anderen muss das Risiko eines Herauspressens beziehungsweise Ausblasens der Dichtung aus der Dichtstelle minimiert werden.

Beim Kraftnebenschluss befindet sich die Flachdichtung in einer Nut und die aufgebrachte Kraft wird an der Dichtung ab einer bestimmten Größe vorbeigeleitet. Hier übernimmt sie also ausschließlich die Dichtfunktion und nicht, wie es beim Einbau im Krafthauptschluss der Fall ist, zusätzlich auch noch die Kraftübertragung. Dies macht schmale Dichtflächen möglich, mit der sich eine hohe Flächenpressung erzielen lässt. Zudem ist die Flachdichtung so vor einer Überpressung sowie vor dem Ausblasen geschützt. Gleichzeitig werden Setzerscheinungen minimiert und Medienabrasion unterbunden.

Selbstklebefolie als Montagehilfe bei Dichtungen

Der Einsatz von Selbstklebfolie bei Elastomeren-Produkten kann aus mehreren Gründen hilfreich für den Anwender sein. Selbstklebend konfektionierte Dichtungen werden unter anderem bei Überkopfverbau einer Dichtung oder als Verliersicherung beim Transport vormontierter Baugruppen eingesetzt.

Wenn Dichtungen, speziell Profildichtungen mit Selbstklebefolie als Montagehilfe für den Einbau eingesetzt werden, bedeutet dies, dass die Selbstklebefolie nach dem Verbau keinen Einfluss auf die Funktion der Dichtung nimmt.

Gestanzte Dichtungen selbstklebend auf Folie sind eine komfortable Lösung, die die Montage vereinfacht und sicherer macht. Falls die Klebfolie eine andere Funktion als die einer Selbstklebefolie für Montagezwecke haben soll, dann muss dies in der Anfrage explizit zum Ausdruck kommen. Unsere Produktberater werden die Hinweise über den Verwendungszweck sorgfältig prüfen und im Angebot entsprechend der Möglichkeiten ausführen.

Neben der ordnungsgemäßen Verarbeitung und Handhabung der Selbstklebefolie in der Produktion des Dichtungsherstellers spielt die Lagerung der elastomeren Fertigprodukte beim Kunden eine mitentscheidende Rolle über die Haltbarkeit der selbstklebend ausgerüsteten Produkte aus Elastomeren und Silikon.

Die richtige Verarbeitung

  • Für ausreichenden und gleichmäßigen Anpressdruck sorgen.
  • Verarbeitungswerkzeuge (auch die Hände) müssen trennmittelfrei sein.
  • Bei extremen Belastungen von Klebestellen ist zu berücksichtigen, dass die Maximalklebkraft erst nach ca. 24 Stunden erreicht wird.
  • Permanente Spannungseinwirkung auf die Verklebung vermeiden.

Untergrund:

  • Keine Untergründe bekleben, auf denen sich Silikone, Paraffine oder Wachse befinden.
  • Keine Lacke mit Klebkraft mindernden Zusätzen verarbeiten.
  • Staubfreiheit sicherstellen.
  • Weichmacherfreiheit sicherstellen.
  • Für trockene Oberflächen sorgen.
  • Möglichst glatte, geschlossene Oberflächen bekleben.
  • Chemische Reaktionen der Oberflächen ausschließen.

Temperatur:

  • Verklebungstemperatur ist optimal zwischen 20 und 30°C in trockenen Räumen.
  • Möglichst nicht unter 10°C arbeiten.
  • Lagertemperatur bei 18°C und ca. 55% relativer Luftfeuchtigkeit.

Einflüsse, die die Klebekraft der Selbstklebefolie beeinträchtigen:

  • Hohe Luftfeuchtigkeit, Fette, Öle, Staub und/oder Schmutz auf den Oberflächen der zu beklebenden Teile.
  • Weichmacherwanderung.
  • Unsachgemäße Lagerhaltung (abweichend von der DIN 7716).

Lagerung und Haltbarkeit

Grundsätzlich gilt, dass für selbstklebend ausgerüstete Dichtungen nur eine begrenzte Lagerfähigkeit angenommen werden kann. Es kann sein, dass die Haltbarkeit der Folie kürzer ist als die Gewährleistungsfrist von 12 Monaten auf selbstklebend ausgerüstete Produkte. Daher ist es besonders wichtig, dass die Lager- und Verarbeitungshinweise eingehalten werden. Wir empfehlen, die selbstklebend ausgerüsteten Produkte innerhalb von sechs Monaten zu verarbeiten.

    Gewährleistungsbedingungen "Selbstklebend ausgerüstete Produkte"

    Das Produkt muss innerhalb von sechs Monaten nach Lieferung, bei Beachtung der oben genannten Lagertemperatur, Luftfeuchtigkeit und Verarbeitungshinweisen, verarbeitet sein. Für später verarbeitete Produkte kann keinerlei Haftung/Gewährleistung mehr übernommen werden.

    Download Produktinformation

    KREMER Berechnungstools

    Toleranzen der DIN 7715 Teil 5 mussten bisher mühsam für die vorgesehenen Abmessungen in Normtabellen nachgeschlagen werden (siehe Lexikon). Die KREMER-Toleranzberechnung macht Ihnen hier das Leben viel leichter: Für Stanzteile, Flachdichtungen und gestanzte Dichtungen aus Gummi erfahren Sie die zulässigen Toleranzen mit ganz wenigen Klicks. Damit sparen Sie sich auch die Suche nach den Toleranzen DIN 7715 P1-P3.

    Toleranzberechnung für Stanzteile
    Toleranzberechnung für wasserstrahlgeschnittene Teile

    Weiterführende Informationen

    Gestanzte Dichtungen, Flachdichtungen und Flanschdichtungen nach DIN 7715 - P1 (fein)

    Plattenware, Zuschnitte und aus Plattenmaterial gefertigte Flach- und Flanschdichtungen, die die Toleranzklasse P1 (fein) erfüllen, stellen höhere Anforderungen an

    • die Maßhaltigkeit,
    • die Oberflächenbeschaffenheit und
    • die Präzision.

    Die Einhaltung der Toleranzklasse P1 ist im Vergleich zu P2 oder P3 mit einem höheren Aufwand verbunden. Bitte sehen Sie für die Toleranzklasse P1 mehr Budget vor.

    Gestanzte Dichtungen, Flachdichtungen und Flanschdichtungen nach DIN 7715 - P2 (mittel)

    Für die allermeisten technischen Anwendungsfälle ist die Einhaltung der Toleranzklasse P2 (mittel) ausreichend. Plattenware, Zuschnitte und aus Plattenmaterial hergestellte Flachdichtungen, die der Toleranzklasse P2 (mittel) entsprechen, erfüllen handelsübliche Anforderungen an die Präzision und Maßhaltigkeit.

    Gestanzte Dichtungen, Flachdichtungen und Flanschdichtungen nach DIN 7715 - P3 (grob)

    Passend für alle Anwendungsfälle, bei denen es auf die Maßhaltigkeit nicht so genau ankommt. Diese Toleranzklasse findet fast ausschließlich bei der Plattendicke bzw. der Stärke der Platten- und Rollenware Anwendung.

    Sie wird angewendet auf Plattenmaterial, Zuschnitte und aus Plattenware hergestellte Flachdichtungen, die der Toleranzklasse P3 (grob) entsprechen. Es gibt keine besonderen Anforderungen in Bezug auf die Präzision und Maßhaltigkeit.

    Unser größter Ansporn? Zufriedene Kunden!

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