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Effizienz steigern, Kosten senken – durch frühzeitige Expertise

Bestandsaufnahme im Mai 2026: Der Kunststoffmarkt steht unter hohem Wettbewerbsdruck: steigende Rohstoffpreise, globale Konkurrenz und zunehmende Anforderungen an Qualität und Nachhaltigkeit fordern Konstrukteure und technische Einkäufer gleichermaßen heraus. In diesem Umfeld entscheidet nicht nur das fertige Bauteil über den wirtschaftlichen Erfolg, sondern bereits die Phase der Konstruktion. Genau hier setzt unsere begleitende Konstruktionsleistung an: Statt einer vollständigen Neuentwicklung liegt der Fokus auf der gezielten Optimierung bestehender Konstruktionen. Ziel ist es, Bauteile fertigungsgerecht auszulegen, Werkzeugkonzepte effizient zu gestalten und die Gesamtkosten nachhaltig zu reduzieren.

Beratung und Begleitung von Anfang an

Eine der häufigsten Ursachen für hohe Werkzeugkosten oder spätere Fertigungsprobleme liegt in einer nicht spritzgussgerechten Konstruktion. Wandstärken, Entformungsschrägen, Hinterschnitte oder Materialauswahl werden oft erst spät kritisch hinterfragt – zu einem Zeitpunkt, an dem Änderungen oft teuer und zeitaufwendig sind.

Unsere Beratung setzt bewusst früher an: Bereits in der Konzeptphase unterstützen wir Sie bei der Bewertung und Optimierung Ihrer Bauteile. Dabei werden unter anderem folgende Aspekte berücksichtigt:

  • Werkstoffauswahl (Kunststoff und Gummi)
  • Bauteilgeometrie im Hinblick auf Herstellbarkeit
  • Toleranzkonzepte und Funktionsintegration
  • Werkzeugtechnische Umsetzbarkeit
  • Montage- und Baugruppenfähigkeit

Das Ergebnis: Konstruktionen, die nicht nur funktional überzeugen, sondern auch wirtschaftlich produziert werden können.

Praxisbeispiel: Urimat

Wie stark sich eine frühzeitige konstruktive Begleitung auszahlen kann, zeigen konkrete KREMER-Projekte aus der Praxis:

Urimat: Im Projektumfeld von Urimat lag der Fokus auf der Optimierung funktionaler Kunststoffkomponenten unter anspruchsvollen Einsatzbedingungen. Durch gezielte Anpassungen an Geometrie und Material konnte:

  • die Bauteillebensdauer erhöht
  • die Fertigungsstabilität verbessert
  • und Ausschuss reduziert werden

Gleichzeitig wurden werkzeugtechnische Vereinfachungen umgesetzt, die sich direkt auf die Investitionskosten auswirkten.

Im neusten Projekt mit unserem Kunden Urimat stand die wirtschaftliche Optimierung im Vordergrund. Hier spielte insbesondere die Anpassung an ein flexibles Werkzeugsystem eine entscheidende Rolle. Durch konstruktive Anpassungen konnten zwei Varianten effizient über ein modulares Werkzeugkonzept realisiert werden.

Diese Beispiele zeigen: Schon kleine konstruktive Änderungen können große wirtschaftliche Effekte haben – wenn sie frühzeitig erkannt werden. Gestärkt wurde diese Änderungen durch eigens gedruckte Prototypen.

Werkzeugsysteme mit Wechseleinsätzen: Flexibilität als Schlüssel

Ein zentraler Bestandteil moderner Spritzgussstrategien ist der Einsatz von Werkzeugen mit Wechseleinsätzen. Dieses Konzept ermöglicht es, verschiedene Bauteilvarianten innerhalb eines Grundwerkzeugs / Stammwerkzeug abzubilden.

Vorteile im Überblick:

  • Reduzierte Werkzeugkosten: Statt mehrerer Komplettwerkzeuge wird ein Grundwerkzeug bzw. Stammwerkzeug mit variablen Einsätzen genutzt.
  • Hohe Flexibilität: Änderungen oder Varianten können schnell umgesetzt werden.
  • Kürzere Time-to-Market: Anpassungen erfolgen ohne vollständige Neuauslegung des Werkzeugs.
  • Optimierte Lagerhaltung: Weniger Werkzeuge bedeuten geringeren organisatorischen Aufwand.

Unsere begleitende Konstruktionsleistung stellt sicher, dass das Bauteil optimal auf dieses Werkzeugkonzept abgestimmt ist.

Baugruppen-Kompetenz: Mehr als nur das Einzelteil

Ein oft unterschätzter Faktor in der Kunststoffkonstruktion ist die Betrachtung der Baugruppe. Einzelteile werden häufig isoliert optimiert – ohne den späteren Zusammenbau ausreichend zu berücksichtigen.

Dabei ergeben sich große Einsparpotenziale:

  • Reduktion von Einzelteilen durch Funktionsintegration
  • Vereinfachung von Montageprozessen
  • Vermeidung von Toleranzkettenproblemen
  • Optimierung von Verbindungstechniken (z. B. Schnappverbindungen)

Wir analysieren nicht nur das einzelne Kunststoffteil, sondern das Zusammenspiel innerhalb der gesamten Baugruppe. So entstehen Lösungen, die montagefreundlich, robust und kosteneffizient sind.

Unser Tipp: Früh investieren, langfristig profitieren

Die begleitende Konstruktionsleistung ist kein Zusatzaufwand, sondern eine strategische Investition. Wer bereits in der frühen Phase auf fertigungsgerechte Konstruktion, durchdachte Werkzeugkonzepte und Baugruppenoptimierung setzt, profitiert im Endeffekt von niedrigeren Gesamtkosten, stabileren Prozessen und kürzeren Entwicklungszeiten.

Wenn Sie bestehende Konstruktionen optimieren oder neue Projekte effizient aufsetzen möchten, lohnt sich der frühzeitige Austausch. Nehmen Sie jetzt Kontakt auf.

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Timo Eibelshäuser
Timo EibelshäuserVertrieb / Fachberatung staatl. gepr. Techniker

Timo Eibelshäuser ist staatl. gepr. Techniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik bei der KREMER Technology GmbH. Mit über 20 Jahren Erfahrung begleitet er Kunden von der ersten CAD-Konstruktion bis hin zum fertigen Produkt. Seine fundierte technische Expertise und seine Leidenschaft für Innovationen machen ihn zu einem geschätzten Experten für maßgeschneiderte Industrielösungen.

Kremer logo

KREMER – der Spezialist für Elastomer- und Kunststoff-Produkte nach Zeichnung

KREMER wurde 1965 gegründet und gehört seit 1995 der REIFF-Gruppe an. Schwerpunkte von KREMER liegen in den Produktgruppen Dichtungen, O-Ringe und Formteile aus Gummi-, Kunststoff- und thermoplastischen Elastomeren. 2K-Produkte, Gummi-Metallverbindungen, Moosgummiprofile, Gummiprofile und Schlauchringe ergänzen das umfangreiche Lieferprogramm.

Pressekontakt: Kremer Technology GmbH
Tim Oettmeier
Kinzigstr. 9
63607 Wächtersbach

Telefon: 06053 – 61610
E-Mail: tim.oettmeier@kremer-tec.de

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