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Pressemitteilung

Das Universum der Elastomere in einer Kaffeemaschine

Wächtersbach, 31.01.2019     Die Kremer GmbH entwickelt sich seit 1965 zur Marke als Spezialist für Elastomer- und Kunststoff-Produkte nach Zeichnung. Die Anforderungen an die Produktgruppen, die das Unternehmen im Portfolio hat, lassen sich am Beispiel einer Kaffeemaschine praktisch und greifbar veranschaulichen.

Durchschnittlich 162 Liter – mehr als Mineralwasser – trinkt der Durchschnittsdeutsche pro Jahr laut Deutschem Kaffeeverband. Für den wachen Start in den Tag fließt hierzulande morgens ganz selbstverständlich der Kaffee aus der Maschine. Es dauert nur Sekunden, doch bis es soweit ist, transportieren Komponenten von Kremer den Wachmacher fast unbemerkt durch eine technologische Meisterleistung der Ingenieurskunst. Kunststoffe und Dichtungen sind in Kaffeeautomaten höchst unterschiedlichen Einflüssen ausgesetzt und müssen dem entsprechenden Anforderungen standhalten. Von der Bohne bis hin zum finalen Löffel Milchschaum ist es ein langer Weg. Genauso ist es vom Werkstoff bis zum fertigen Formteil. Bereits in der Produktion der Maschine selbst ist Kremer von Anfang an involviert.

Der Prototyp der Maschine kommt bei Kremer aus dem Drucker
In der Entwicklungs- und Konstruktionsphase eines Herstellers vermittelt Kremer nicht nur mit seiner Erfahrung zwischen Lieferanten und Kunde. Bevor eine Produktion in Serie geht, übernimmt das Unternehmen auch das Prototyping jedes Formteils. Ein besonders effizienter  Weg ist die Konstruktion durch 3D-Druck. Die additive Technologie des 3D-Printverfahrens ermöglicht als einziges Verfahren die Herstellung dreidimensionaler Prototypen, die aus verschiedenen Materialien bestehen und unterschiedliche Eigenschaften aufweisen. Ausgehend von einem CAD-Volumenmodell der betreffenden Bauteile werden Materialeigenschaftsprofile, zum Beispiel Härte, klar definierten Bereichen zugeordnet.

Viele Mehrkomponententeile in einer Kaffeemaschine, wie zum Beispiel Komponenten der Brüheinheit sind Formteile, die durch dieses Verfahren exakt getestet werden können. Die wichtigsten Werkstoffe für Formteile sind Gummi (EPDM, NBR, CR, HNBR, FPM / FKM), Silikon (LSR/HTV), Kunststoffe (PE, PA, PVC, ABS, PU und glasfaserverstärkte Kunststoffe) oder thermoplastische Elastomere (Santoprene®, Evoprene® und Laprene®).

Ein Biotop unterschiedlicher Anforderungen

Letztlich wird im Kaffeeautomaten aus klarem, kaltem Wasser eine heiße, saure, ölige Emulsion, wenn man den Brühvorgang aus chemischer Sicht betrachtet. Sämtliche Komponenten, die mit den einzelnen Zutaten des Getränks in Berührung kommen, müssen lebensmittelecht sein. Jedoch unterscheiden sie sich in Ihren Materialeigenschaften je nach Ort des Einsatzes.
Das Gehäuse leistet hierbei einen ebenso entscheidenden Beitrag, wie der Kabelüberzugschlauch aus Gummi für die elektronischen Leitungen zum Bedienfeld. Viele Komponenten müssen speziellen Kriterien standhalten. Für den Transport des Wassers über eine Pumpe in den Boiler zeichnet beispielsweise ein Schlauch aus hochtemperaturvernetzendem Fest-Silikon, kurz HTV-Silikon, verantwortlich. Entscheidend für den Materialeinsatz hier ist, neben der Flexibilität im Bauraum der Maschine, die Freigaben im Einsatz mit Lebensmitteln (FDA, BfR) und Trinkwasser (ELL, WRAS).

Selbst unter Druck zuverlässig
In der Brüheinheit selbst herrscht während der Zubereitung einer Tasse Espressokaffee in der Regel bis zu zehn, im Extremfall bis zu 18 bar Druck. Das Ganze unter einer Temperatur von +90°C als ideale Brühtemperatur für Espresso bis hin zu +120 °C im Betrieb des Dampfkessels. Dennoch muss in dieser extremen Situation absolute Dichtigkeit gewährleistet sein. Diesen Job übernehmen beispielsweise Dichtungselemente und O-Ringe.


Spezialist für Spezialeinsätze
Egal für welchen Einsatzbereich ein Hersteller einzelne Komponenten oder eine Gesamtlösung braucht, Kremer begleitet den gesamten Prozess: Vom ersten Wunsch nach einer einfachen Tasse Kaffee bis zur Gesamtbetrachtung des Herstellungsprozesses. Jahrzehntelange Erfahrung, ein breites Produktportfolio und ein breites Netzwerk sichern jedem Hersteller individuelle Lösungen mit Expertise.

Kremer – der Spezialist für Elastomer- und Kunststoff-Produkte nach Zeichnung
Kremer wurde 1965 gegründet und gehört seit 1995 der REIFF-Gruppe an. Schwerpunkte von Kremer liegen in den Produktgruppen Dichtungen, O-Ringe und Formteile aus Gummi-, Kunststoff- und thermoplastischen Elastomeren. 2K-Produkte, Gummi-Metallverbindungen, Moosgummiprofile, Gummiprofile und Schlauchringe ergänzen das umfangreiche Lieferprogramm.

 

Abbildung: Flüssigsilikon Spritzgießteile

Abbildung: Barista-Kaffeemaschine

Pressekontakt:
Kremer GmbH
Gregor Hämel
Kinzigstr. 9
63607 Wächtersbach
Tel: 06053 - 61610
E-Mail: gregor.haemel@kremer-reiff.de    

Kremer Flüssigsilikon-Spritzgießteile
Kremer Barista Kaffeemaschine Stockfoto

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KREMER – der Spezialist für Elastomer- und Kunststoff-Produkte nach Zeichnung

KREMER wurde 1965 gegründet und gehört seit 1995 der REIFF-Gruppe an. Schwerpunkte von Kremer liegen in den Produktgruppen Dichtungen, O-Ringe und Formteile aus Gummi-, Kunststoff- und thermoplastischen Elastomeren. 2K-Produkte, Gummi-Metallverbindungen, Moosgummiprofile, Gummiprofile und Schlauchringe ergänzen das umfangreiche Lieferprogramm.

Pressekontakt: KREMER GmbH
Gregor Hämel
Kinzigstr. 9
63607 Wächtersbach

Tel: 06053 – 61610

E-Mail: gregor.haemel@kremer-tec.de

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